News zum Thema Berufsorientierung

Bildung im Umbruch: DSLK / DSTK 2025 als zentrale Plattform für ein zukunftsfähiges Schulsystem

Wenn sich Ende November Schulleitungen, Schulträger, Verwaltung sowie Expertinnen und Experten aus ganz Deutschland in Düsseldorf treffen, geht es um weit mehr als um einzelne Projekte oder Fachthemen. Im Mittelpunkt steht die zentrale Frage: Wie kann Schule in einer zunehmend dynamischen Gesellschaft Orientierung geben und zugleich handlungsfähig bleiben?

Der Deutsche Schulleitungskongress (DSLK) und der Deutsche Schulträgerkongress (DSTK) haben sich in den vergangenen Jahren zu zwei der wichtigsten Orte entwickelt, an denen dieser Diskurs strukturiert, fachlich fundiert und zukunftsgerichtet geführt wird. Beide Formate vereinen Perspektiven, die im Alltag häufig nebeneinanderstehen – pädagogische Führung, Infrastruktur, Verwaltung und Unterrichtsentwicklung – und machen sichtbar, wie eng diese Bereiche heute miteinander verknüpft sind.

Deutscher Schulleitungskongress DSLK und Deutscher Schulträgerkongress DSTK

 

Schule im Spannungsfeld gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Veränderungen

Die Erwartungen an Schulen sind so hoch wie selten zuvor. Sie müssen:

  • die Digitalisierung vorantreiben,
  • auf veränderte Lern- und Lebenswelten – insbesondere auf die Anforderungen einer wachsenden digitalen Wirtschaft – reagieren,
  • neue pädagogische und technologische Ansätze integrieren,
  • dem Fachkräftemangel begegnen
  • und gleichzeitig für mehr Steuerung, Transparenz und Qualität sorgen.

 

Um unter diesen Bedingungen tragfähig zu bleiben, brauchen Schulen wie Schulträger klare Prioritäten, robuste Strukturen und Räume für koordinierten Austausch. Genau hier setzen DSLK und DSTK an – als Orientierungspunkte in einer Zeit zunehmender Komplexität.

 

Führung im Fokus: Der Deutsche Schulleitungskongress (DSLK)

Der DSLK richtet sich an die Fragen, die moderne Schulleitung heute beschäftigen:

  • Wie entwickelt sich Unterricht unter digitalen Rahmenbedingungen weiter?
  • Welche Kompetenzen erfordert steigende Komplexität?
  • Wie gelingt Personalentwicklung trotz knapper Ressourcen?
  • Und wie bleibt Schule ein stabiler Ort für junge Menschen?
  • Mit Impulsen aus Wissenschaft, Pädagogik, Praxis und Gesellschaft schafft der DSLK einen Raum, in dem Schulleitungen neue Perspektiven gewinnen und Veränderungsprozesse aktiv gestalten können.

 

FUJOUR ist als Partner und Aussteller vor Ort – um Lösungswege zu zeigen, aber auch, um mit Lehrkräften und Schulleitungen über die Vorbereitung auf den Schulabschluss zu sprechen und zu erörtern, welche Strukturen Schulen helfen, Orientierung zu gewinnen und komplexe Prozesse zu vereinfachen.

 

Der Deutsche Schulträgerkongress (DSTK): Strukturen, die Schulentwicklungen ermöglichen

Während der DSLK die pädagogische Führung stärkt, lenkt der DSTK den Blick auf die Rahmenbedingungen, die Schulen arbeitsfähig machen. Im Fokus stehen u. a.:

  • Digitalpakt II und technische Ausstattung,
  • digitale Infrastruktur,
  • allgemeine Infrastruktur und Schulbau,
  • Ganztagsausbau,
  • nachhaltige Schulentwicklung,
  • regionale Steuerung und Governance.

 

Der DSTK zeigt deutlich: Ein zukunftsfähiges Schulsystem braucht stabile Schnittstellen zwischen pädagogischer Arbeit, kommunaler Verantwortung und politischen Entscheidungen.

Auch hier ist FUJOUR als Partner vertreten. Ein Beispiel für strukturiert verankerte regionale Innovation ist das Pilotprojekt „Next Level BO Hannover“, das verdeutlicht, wie Prozesse – in diesem Fall die Berufsorientierung – systematisch gesteuert und weiterentwickelt werden können.

Wir sind im Übrigen der Auffassung, dass es neben den absolut notwendigen Formaten für persönlichen Austausch und Weiterbildung auch digitale Lösungen und Standards braucht, um Schulprozesse transparenter und messbarer zu machen, zu optimieren und den Informationsaustausch zwischen Schulen untereinander sowie mit den Schulämtern und Schulministerien der Länder zu ermöglichen.

 

Was beide Kongresse verbindet

DSLK und DSTK machen gleichermaßen sichtbar: Schulentwicklung ist ein Gemeinschaftsprojekt.

Die Kongresse zeigen eindrücklich:

Zukunft entsteht dort, wo Akteursgruppen miteinander arbeiten – nicht nebeneinander.

 

Ein Blick nach vorn

Die kommenden Jahre werden entscheidend sein. Digitalisierung, Personalentwicklung, Qualitätssicherung, Nachhaltigkeit und die Zusammenarbeit zwischen Bildung, Wirtschaft und Verwaltung werden das System neu formen – und neue Formen der Kooperation verlangen.

Der Austausch in Düsseldorf bietet dafür einen wichtigen Rahmen: für Orientierung, für Klarheit und für gemeinsame Verständigung. Und für das Bewusstsein, dass Schulen nicht nur auf Veränderungen reagieren dürfen, sondern sie aktiv gestalten müssen.

FUJOUR ist in diesem Kontext präsent – um Impulse zu geben und zuzuhören, um Perspektiven mitzunehmen und in die eigene Arbeit einfließen zu lassen, die weit über den Kongress hinaus wirken.

BO News

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